
Stand der Dinge: Nach dem plötzlichen und mysteriösen Tod von Darnell Fox herrscht in Martha pure Existenzangst. Sie glaubt fest daran, dass ein unerbittlicher Killer es gezielt auf die Gäste und das Umfeld des Clubs abgesehen hat – und dass sie selbst ganz oben auf seiner Liste steht.
Ihr Zustand:
- Auf der Bühne: Sobald sie das Rampenlicht betritt und das Mikrofon ergreift, verwandelt sich ihre Angst in gewaltige, herzzerreißende Emotionen. Ihre tiefe Melancholie schlägt in einen kraftvollen Gesang um, der sie für die Dauer des Auftritts die Bedrohung völlig vergessen lässt. Music ist ihr einziges Ventil und ihr letzter Zufluchtsort.
- Hinter den Kulissen: Sobald der letzte Ton verhallt und sie die Bühne verlässt, bricht die Realität mit voller Wucht wieder über sie herein. In ihrer Garderobe wandelt sich die elegante Jazz-Diva in ein von Paranoia und Tränen geplagtes Bündel Elend. Jedes Knarren der Dielen und jeder Schatten im Flur versetzt sie in Panik, da sie fürchtet, der Mörder stehe bereits hinter der Tür.
„Wenn ich singe, kann mir niemand etwas anhaben. Aber sobald die Lichter ausgehen… spüre ich seinen Atem im Nacken.“
