
Tatortbeschreibung – Hintergasse der Washboard-Jazzbar
Die Leiche wurde in der schmalen Hintergasse der Washboard-Jazzbar aufgefunden. Vom Opfer selbst ist nur noch die Kreideumrandung zu sehen, die die Position des Körpers zum Zeitpunkt der Spurensicherung dokumentiert. Auffällig sind die weit ausgestreckten Arme sowie ein angewinkeltes Bein. Diese unnatürliche Haltung entstand dadurch, dass Ersthelfer unmittelbar nach dem Zusammenbruch erfolglos Wiederbelebungsmaßnahmen durchführten, bevor die Polizei eintraf.
Die Gasse ist eng, nur spärlich beleuchtet und von Backsteinmauern, Mülltonnen und Lieferzugängen gesäumt. Der Asphalt wirkt dunkel und feucht, was die Sicherung verwertbarer Schuh- oder Reifenspuren erschwert. Aufgrund der abgeschiedenen Lage ist der Ort zwar nicht stark frequentiert, bietet jedoch mehrere Fluchtmöglichkeiten über angrenzende Seitenstraßen und Hinterhöfe.
